Matsaman Curry – แกงมัสมั่น (Gaeng Matsaman)

Die thailändische Bezeichnung für Matsaman Curry, Gaeng Matsaman, heißt wörtlich übersetzt „Muslim-Suppe“ und kommt ursprünglich aus Südthailand. Auch heute noch ist Gaeng Matsaman im Süden Thailands weiter verbreitet als in Zentral- oder Nordthailand. Die zugrunde liegende Currypaste enthält Kreuzkümmel.

Die Verwendung von Kreuzkümmel deutet auf einen noch älteren, indischen Ursprung hin. Matsaman Curry gibt es nicht mit Schweinefleisch, Fisch oder Meeresfrüchten, sondern nur mit Hühner- oder Rindfleisch. Im Falle von Hühnerfleisch werden häufig die Hühnerbeine komplett mitgekocht. Uns ist das Gefummel mit den Knochen etwas zu lästig, deshalb verwenden wir oft lieber Hähnchenbrustfilet.

Uns ist es manchmal gar zu aufwändig, die passende Currypaste selbst herzustellen. Deshalb greifen wir dann für unser Gaeng Matsaman gern auf ein Fertigprodukt zurück, wie wir es auf dem Markt beziehungsweise im heimischen Asia-Markt kaufen können. Das ist legitim. Schauen Sie sich nur die vielen Currypasten an, die man auf einem gewöhnlichen thailändischen Markt kaufen kann! An anderer Stelle zeigen wir, dass es keine Zauberei ist, sich seine Currypaste selbst herzustellen.


Matsaman Curry
(Gaeng Matsaman)

Zutaten für 4 Portionen

Zubereitung

  1. Zuerst das Fleisch waschen, trocken tupfen und in mundgerechte Stücke schneiden. Dann die Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.
  2. Inzwischen in einem Topf Öl erhitzen und die Currypaste bei großer Hitze anbraten. Dann die Hälfte der Kokosmilch dazugeben und aufkochen, bis die Currypaste duftet und sich kleine Fettaugen auf der Oberfläche bilden. Jetzt die Fleischstücke zugeben und etwa 5 Minuten unter gelegentlichem Rühren weiter kochen.
  3. Anschließend die übrige Kokosmilch zugießen, nicht umrühren, aufkochen lassen. Die Kartoffelstücke, die Zwiebel, Salz, Zucker, Tamarindenpaste, Fischsauce, Erdnüsse zugeben und zudecken. Bei kleiner Hitze etwa 30 Minuten köcheln lassen, bis die Zwiebel und die Kartoffeln gar sind.
  4. Am Ende mit Fischsauce und Zucker abschmecken, in eine große Schüssel umfüllen und servieren.

Guten Appetit!

Tipp: Uns ist es einmal passiert, dass wir keine Kartoffeln sondern nur Pommes frites im Haus hatten. So mussten wir die zum Matsaman Curry essen. Es hat erstaunlich gut zusammengepasst. Also im Notfall bitte nicht vor nonpuristischem Frevel zurückschrecken, sondern einfach ausprobieren.
Tipp-Update: Mit Kartoffelkroketten geht’s auch. 😉



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