Mungbohnen mit Klebreismehl und Kokosraspeln – ถั่วแปบ (Khanom Tua Paep)

Endlich mal wieder was Süßes! Mungbohnen mit Klebreismehl und Kokosraspeln (Khanom Tua Paep) sind ideal für alle, die mit dem Vorsatz „endlich wieder zunehmen“ ins neue Jahr gestartet sind. Denn sie sind süß und lecker. Deshalb kann man nicht genug davon bekommen. 😉

Khanom Tua Paep ist eine alte thailändische Süßspeise. Sie ist leicht zu machen, sehr lecker und sehr nahrhaft. Die fettarmen Mungbohnen sind an sich gesund wegen ihres hohen Protein- und Mineralstoffgehaltes. Leider sind sie aber recht geschmacksarm. Deshalb werden Mungbohnen in der Regel mit allem möglichen aufgepeppt, unter anderem mit ordinärem Zucker. Glasnudeln werden aus Mungbohnenmehl hergestellt und sind ohne weitere Zutaten auch kaum genießbar.
Bekannter sind die Mungbohnenkeimlinge als sogenannte „Sojabohnensprossen“. Das ist botanisch gesehen allerdings nicht ganz richtig.

Im Asia-Restaurant beschränkt sich die Auswahl an Süßspeisen neben dem unvermeidlichen Speiseeis häufig nur auf Dosen-Lychees oder höchstens mal gebackene Bananen. Khanom Tua Paep wird man hierzulande in Restaurants eher selten finden. Da hilft nur eins: Selber machen!

Eine kleine Auswahl thailändischer Süßwaren, Khanom. Alles lecker und sehr süß.
Eine kleine Auswahl thailändischer Süßspeisen, Khanom. Alles lecker und sehr süß.

Die meisten Zutaten für Khanom Tua Paep sollten in jeder ordentlichen Thai-Küche schon vorrätig sein. Die Pandanblätter besorgt man sich am besten frisch im Asia-Markt seines Vertrauens. Von eingedosten Pandanblättern raten wir ab, da durch die Konservierung viel von dem typischen Geschmack verloren geht.

Khanom Tua Paep wird übrigens traditionell, wie Klebreis auch, mit den Fingern gegessen. Deshalb lassen wir es als Fingerfood durchgehen. 😉

Meine Lehrmeisterin hat mich in einer traditionellen Khanom-Küche unterrichtet.
Meine Lehrmeisterin hat mich in einer traditionellen Khanom-Küche unterrichtet.

Mungbohnen mit Klebreismehl und Kokosraspeln
(Khanom Tua Paep)

Zutaten für 4 Portionen

Zubereitung

  1. Zuerst die Mungbohnen für mindestens drei Stunden, besser über Nacht, in Wasser einweichen.
  2. Dann die Sesamkörner in einer beschichteten Pfanne leicht anrösten.
  3. Die Kokosnuss mit Hilfe eines Hammers öffnen, Kokosmark entnehmen und klein raspeln.
  4. Die im Wasser eingeweichten Mungbohnen gar dämpfen, zum Beispiel in einem Reiskocher mit Dampfgaraufsatz.
  5. Das fein geraspelte Kokosmark mit den gedämpften Mungbohnen vermischen.
  6. Klebreismehl mit Wasser mischen und zur einem weichen Teig kneten. Anschließend daraus walnussgroße Bällchen formen.
  7. Die Bällchen plattgedrückt in kochendem Wasser mit den Pandanblättern so lange garen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Anschließend sofort herausnehmen und abtropfen lassen.
  8. Zuletzt die Bällchen mit dem geraspelten Kokosmark und den gedämpften Mungbohnen vermischen und mit Sesam und nach Belieben mit Zucker bestreuen.

Guten Appetit!



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