Grünes Curry mit Hühnerfleisch – แกงเขียวหวานไก่ (Gaeng Khiao Wan Gai)

Grünes Curry, Gaeng Khiao Wan, ist zweifellos ein Klassiker der traditionellen Thailändischen Küche. Wie bei allen thailändischen Currys ist die Basis eine Currypaste.

Diesmal ist es eine grüne Currypaste. Die kann man auch fertig kaufen. Allerdings wird man dann den Geschmack seines Currys an fast jeder Ecke wiedererkennen. Wenn man das nicht will und lieber etwas Eigenes möchte, dann empfiehlt es sich, die Currypaste selbst zu machen. Das geht einfacher als man denkt, wenn man einen guten Mörser hat. Ein sehr guter Zerkleinerer ist aber in der allergrößten Not auch noch erlaubt. 😉

Thailändisches grünes Curry ist von der Schärfe her mit rotem Thai-Curry vergleichbar. Aber grünes Curry schmeckt etwas süßer. Schließlich heißt „Gaeng Khiao Wan“ wörtlich übersetzt: Curry grün süß.

Übrigens: In der thailändischen Küche werden drei Sorten Thai-Basilikum verwendet. Horapa (โหระพา) wird für Thai-Currys und ähnliche Gerichte, Maenglak (แมงลัก) für Suppen und Getränke und Kaprao (กะเพรา) für alles Gebratene verwendet. Deshalb nehmen wir heute für unser grünes Curry Horapa. Und den oder das gibt es zum Glück in jedem guten Asia-Markt.


Grünes Curry mit Hühnerfleisch
(Gaeng Khiao Wan Gai)

Zutaten für 4-6 Portionen

Zubereitung

  1. Zuerst das Hühnerfleisch in mundgerechte Stücke schneiden, dann die Thai-Auberginen vierteln.
  2. Nun Öl in einem Topf erhitzen und die grüne Chilipaste etwa 2 Minuten anbraten.
  3. 250 ml Kokosmilch zugeben und zum Kochen bringen.
  4. Das Fleisch zugeben und wieder zum Kochen bringen.
  5. Den pastösen Teil der Kokosmilch zugeben und aufkochen.
  6. Auberginen dazugeben und eine weitere Minute garen.
  7. Jetzt mit Fischsauce und Palmzucker abschmecken und alles nochmal 1-2 Minuten garen.
  8. Inzwischen die Kaffernlimettenblätter in kleine Stücke zerzupfen, die Thai-Basilikum-Blätter waschen und abzupfen.
  9. Zum Schluss die zerzupften Kaffernlimettenblätter unterrühren, die Thai-Basilikum-Blätter zugeben, den Topf vom Ofen nehmen und servieren.

Guten Appetit!

Tipp: Die Kokosmilch bei Einkauf und Transport möglichst nicht schütteln. Dann lassen sich dickflüssige und dünnflüssige Teile leichter trennen.



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