Sauer-scharfe Suppe mit Garnelen – ต้มยำกุ้ง (Tom Yam Gung)

Die Thailändische Suppe Tom Yam Gung steht neben Tom Kha Gai, Pad Thai und Saté Gai auf der Speisekarte jedes thailändischen Restaurants. Warum wohl? Weil sie sehr, sehr lecker schmecken kann. Voraussetzung dafür ist aber, dass alle Zutaten geschmacklich ausgewogen sind.

In Tom Yam dominieren die Geschmacksrichtungen sauer und scharf. Ein wenig Süße ist erlaubt. Auch erlaubt sind Variationen bei den Zutaten. So sind Versionen mit Meeresfrüchten (Tom Yam Talee) oder mit Fisch (Tom Yam Pla) weit verbreitet.

Zu Tom Yam wird selbstverständlich Reis gegessen, wie zu fast allen thailändischen Gerichten.

Süße Chilipaste für Tom Yam Gung
Süße Chilipaste darf in Tom Yam Gung nicht fehlen

Sauer-scharfe Suppe mit Garnelen (Tom Yam Gung)

Zutaten für 4-6 Portionen

  • 500 g Garnelen
  • 1 Schalotte
  • 5-6 Scheiben Galgant
  • 2 Stängel Zitronengras
  • 2 Korianderwurzeln
  • 3 Thai-Chilis
  • 1-2 TL süße Chilipaste
  • 3-5 Kaffernlimettenblätter
  • 250 g frische Austernpilze
  • 6 Kirschtomaten
  • 2 EL Limettensaft
  • 3 EL Fischsauce
  • 3 EL Korianderblätter
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Prise Salz

Zubereitung

  1. Schalotte schälen und nicht schneiden, sondern anquetschen. Galgant in dünne Scheiben schneiden. Zitronengras in 2 cm Stücke schneiden. Thai-Chilis klein schneiden. Kirschtomaten halbieren. Kaffernlimettenblätter grob zerreißen.
  2. 1 l Wasser zum Kochen bringen. Zitronengras, Galgant, Kaffernlimettenblätter, Schalotte, Korianderwurzeln, Pilze und Fischsauce zugeben. Alles ca. 5 Minuten kochen lassen.
  3. Kirschtomaten und Garnelen zugeben, kurz aufkochen lassen.
  4. Limettensaft und Chilipaste zugeben, nicht mehr kochen.
  5. Mit Korianderblättern garnieren und heiß servieren.

Tipps: Einige Zutaten zu Tom Yam sind schwer zerkaulich, zum Beispiel Zitronengras, Kaffernlimettenblätter, Galgant oder die Korianderwurzeln. Man kann das alles mitessen, muss man aber nicht. Wem dann das Drumherumlöffeln oder das Aussortieren zu mühsam ist, dem empfehle ich die Verwendung einer so genannten Gewürzkugel. Das ist ein überdimensionales Teeei, in dem man die unzerkaulichen Zutaten mitkochen und anschließend leicht entfernen kann. Die Suppe sieht dann meiner Meinung nach aber nicht mehr so schön aus. An Stelle der Austernpilze können auch frische Champignons verwendet werden. Ein Experiment, das ich einmal mit frischen Pfifferlingen gewagt habe, würde ich als sehr, sehr gelungen bezeichnen, obwohl ich damit den Boden der authentischen thailändischen Küche zweifellos verlassen habe 😉

Guten Appetit!


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