Vegetarisches grünes Curry mit Tofu – แกงเขียวหวานเต้าหู้ (Gaeng Khiao Wan Dtau Hu)

Das Besondere an unserem heutigen Rezept für vegetarisches grünes Curry ist natürlich die vegetarische Currypaste. Dabei ist es uns gelungen, durch leichte Variation der rein pflanzlichen Zutaten ganz auf Zutaten tierischen Ursprungs verzichten zu können. Und das sogar glücklicherweise, ohne auf den typischen Geschmack eines grünen Thai-Currys verzichten zu müssen!

Obwohl Thailänder (und Thailänderinnen) im Verdacht stehen, buchstäblich ALLES zu essen, und sie tatsächlich den Begriff des Essbaren wohl ausgeweitet haben, wie kaum eine andere Nation, gibt es sehr deutliche regionale Unterschiede und persönliche Vorlieben und Verzichte, die teils auch religiös begründet sind. Also gibt es auch eine reichhaltige vegetarische thailändische Küche, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

Auch eingefleischte Fleischesser werden deshalb unser vegetarisches grünes Curry genießen können. Die vielen gesunden Gemüse und der authentische Geschmack machen es also zu einer echten Alternative zur klassischen Variante, dem nicht vegetarischen Gaeng Khiao Wan.


Vegetarisches grünes Curry mit Tofu
(Gaeng Khiao Wan Dtau Hu)

Zutaten für 4 Portionen

Zubereitung

  1. Zuerst Öl in einem Topf erhitzen und die selbst gemachte, vegetarische Currypaste (siehe unten) etwa 2 Minuten scharf anbraten.
  2. Dann 250 ml Kokosmilch zugeben und aufkochen lassen.
  3. Jetzt den Tofu zugeben und wieder zum Kochen bringen.
  4. Dann den Rest der Kokosnussmilch zugeben und wieder kochen.
  5. Anschließend noch Bambus und Auberginen zugeben und etwa eine Minute in der kochenden Kokosmilch garen.
  6. Zum Schluss mit heller Sojasauce, Palmzucker, Salz und Wasser abschmecken und ganz zum Schluss die Basilikumblätter dazugeben.

Guten Appetit!


Grüne Currypaste für vegetarisches grünes Curry

Zutaten

  • 30 g grüne Thai-Chilis
  • 70 g grüne Peperonis oder grüner Bratpaprika
  • 25 g Zitronengras
  • 10 g Thai-Ingwer (Galgant)
  • 25 g Knoblauch
  • 5 g geröstete Koriandersamen
  • 3 g gerösteter Kreuzkümmel oder ½ TL Kreuzkümmelpulver
  • 25 g Schalotten
  • 3 g weiße Pfefferkörner
  • 5 g Korianderwurzeln
  • ½ TL Salz
  • die geriebene Schale einer Kaffernlimette

Zubereitung

  1. Als erstes die grünen Thai-Chilis und die Peperonis mit ca. ¼ TL Salz im Mörser zerreiben.
  2. Anschließend Galgant und Zitronengras zufügen und zu einer feinen Paste verarbeiten.
  3. Dann Pfeffer, Koriandersamen und Kreuzkümmel zugeben und zu feiner Paste zerreiben.
  4. Kaffernlimettenschalen, Korianderwurzeln, Knoblauch und Schalotten zugeben und weiter zerreiben.
  5. Zum Schluss noch das restliche Salz zugeben und alles zu einer feinen Paste zerreiben.

Tipps: Alle Zutaten vor dem Mörsern in geeigneter Weise zerkleinern, dann gelingt es leichter zur pastösen Konsistenz zu gelangen. Drücke ich mich verständlich aus?
Außerdem ist es von enormer Wichtigkeit, dass die Zubereitungsschritte in genau der angegebenen Reihenfolge erfolgen, sonst können und werden sich die Aromen der Zutaten nicht in der gewünschten Weise entfalten und die Currypaste schmeckt fade!



Fehlt Ihnen noch etwas für Ihre Thai-Küche?


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