Thailändische Frühlingsrollen – ปอเปี๊ยะทอด (Poh Pia Tod)

Frühlingsrollen stehen auf jeder Speisekarte eines jeden chinesischen oder thailändischen Restaurants. Manchmal schmecken sie sogar. Allerdings unterscheiden sich die Rezepturen teilweise recht deutlich. Selbstredend sind (unsere) Thailändische Frühlingsrollen die mit großem Abstand leckersten! 😉

Leider greifen die meisten Restaurants, die wir in den letzten Jahren besucht haben, auf Fertigprodukte zurück. Und das nicht nur bei Frühlingsrollen! Klar, das ist billiger (für den Restaurantbetreiber). Mit ausreichend süßer Chilisauce kriegt man die Standardtiefkühlkost auch runter. Wohl bekomm’s!

Mit selbst gemachten thailändischen Frühlingsrollen hat der ambitionierte Liebhaber oder die ambitionierte Liebhaberin der thailändischen Küche eine einfache Möglichkeit sich kulinarisch zu profilieren, indem er, respektive sie die Zutaten nach seinem, respektive ihrem persönlichen besten Geschmack variiert. Man hat außerdem perfektes Fingerfood für jede Party.

Unser Lieblingsrezept für thailändische Frühlingsrollen haben wir unten aufgeschrieben. Oft findet ein großer Teil der Füllung nicht den Weg in die Frühlingsrollen, weil man zu gern „abschmeckt“, was so lecker schmeckt.
Wie man die Frühlingsrollen genau rollt, lässt sich schwer beschreiben, doch leicht zeigen. Das machen wir gern in unseren Kochkursen.

Thailändische Frühlingsrollen und gebackene Wan Tan, perfektes Fingerfood für jede Party
Gebackene Wan Tan können aus denselben Zutaten wie die Frühlingsrollen gemacht werden.

Thailändische Frühlingsrollen
(Poh Pia Tod)

Zutaten für ca. 40 Frühlingsrollen

Zubereitung

Zubereitung der Füllung
  1. Vor allem die getrockneten Mu-Err-Pilze mindestens 30 Minuten in Wasser einweichen und dann in möglichst feine Streifen schneiden. Möhren fein raspeln. Glasnudeln 10-15 Minuten in Wasser einweichen.
  2. Inzwischen Knoblauch fein hacken. Den gehackten Knoblauch kurz in Öl anbraten. Dann das Hackfleisch zugeben und braten, bis alles goldbraun ist.
  3. Noch Pilze und Möhren zugeben, dann die Würzsaucen, Zucker und Fleischbrühe unterrühren und abschmecken.
  4. Zum Schluss Glasnudeln und  Mungbohnensprossen untermischen. Die Füllung noch einmal abschmecken und abkühlen lassen.
Rollen und frittieren
  1. Zuerst die Frühlingsrollenblätter auftauen lassen und mit einem Geschirrtuch gut abdecken, damit sie nicht austrocknen und brüchig werden.
  2. Ein Eiweiß aufschlagen.
  3. Teig und Füllung so weit aufrollen, dass die Füllung rundherum einmal mit Teig umhüllt ist, die seitlichen Teigränder nach innen klappen und dann den Teig ganz aufrollen, dabei fest andrücken.
  4. Rand mit Eiweiß bestreichen und verschließen.
  5. Reichlich Öl in einem Topf oder einer Pfanne oder einem Wok erhitzen und die Frühlingsrollen portionsweise etwa 6-8 Minuten darin goldbraun ausbacken. Es geht auch in der Fritteuse.
  6. Mit einer Schaumkelle herausnehmen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Am besten warm servieren.

Tipps: Wenn man das Hackfleisch und die Fleischbrühe weglässt, hat man fast vegetarische Frühlingsrollen! Warum nur „fast“? Wegen der Fischsauce und der Austernsauce. Die lassen sich aber durch etwas Salz und vegetarische Pilzsauce ersetzen.
Mit etwas Geschick kann man aus denselben Zutaten oder eventuellen Resten gebackene Wan Tan machen, die superlecker schmecken (siehe Foto oben).
Im gut sortierten Asia-Markt gibt es die getrockneten Mu-Err-Pilze schon in feine Streifen geschnitten.
Die Süße Chilisauce, die am besten zu thailändischen Frühlingsrollen passt, kann man leicht und schnell auch selbst machen.

Guten Appetit!



Fehlt Ihnen noch etwas für Ihre Thai-Küche?


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